Samstag, 15. April 2017

Der Tisch ist gedeckt,

die Eier gefärbt und versteckt, das Hefegebäck gebacken und die obligatorischen Geschenkchen für die Nachbarn vor deren Türen gelegt.
Dieses Jahr habe ich mich wieder der Servietteneier bedient - und ich hatte es damit besonders leicht, da ich Servietten gefunden habe, bei denen ich einfach am abgebildeten Ei entlangnähen konnte. So schnell und so ein schönes Ergebnis. 

Jetzt bin ich rechtschaffend müde. Morgen startet einer unserer Jungs mit großer Wahrscheinlichkeit sehr früh in den Tag - entweder der Kleine, der wirklich sehr früh eingeschlafen ist oder der Große, weil er vor Aufregung ob des Hasenbesuchs nicht mehr schlafen kann - oder einfach beide.

Drum mach ich jetzt den Computer zu und das Licht aus und wünsche von ganzem Herzen frohe Ostern!

Alles Liebe
Anna

Mittwoch, 12. April 2017

12 von 12 l im April 2017

Startschuss nach einer häufig unterbrochenen Nacht um fünf Uhr - das Baby wimmert und hustet. Um kurz nach sechs habe ich die Idee vom wieder einschlafenden Wichtel und seiner friedlich schlummernden Mutter aufgegeben. Statt dessen wecke ich den Kindsvater, übergebe das Baby für eine Runde Spielspass mit Papa (denn das geht glücklicher Weise) und haue mich noch mal für 45 Minuten hin. Doofe doofe Nacht!
Als ich mich um halb acht aus dem Bett schäle, regnet es. Grrrrrr.

Der Wichtel hat die Bügelperlen wiederentdeckt. Statt süßer Häschen - wo sind die wohl abgeblieben??? - Ninjago. Nun ja, hauptsache er hat Spaß!

Frühstück. Einhändig. Mach ich doch mit links! Rechts wird vom schlafenden baby blockiert. Sehr witzig! JETZT schläft er. (Foto auch mit links - ergo verwackelt.)

Dann Abmarsch für den Wichtel und mich in Richtung Kita. Die Eingewöhnung läuft schleppend. Es könnte daran liegen, dass der kleine Mann nicht richtig fit ist. Oder daran, dass er denkt, die Welt geht unter, wenn Mama nicht in der Nähe ist. Oder beides. Jedenfalls wird mir wieder klar, weshalb alle Nachbarn vor neun Monaten dachten, ich hätte ein Schreikind. der Kitaflur ist locker 20 Meter lang und ich kann ihn hören. Laut. Empört. Verzweifelt. Es ist schrecklich.

Nach furchtbaren zwanzig Minuten darf ich wieder zu ihm gehen. Weitere fünf Minuten braucht er, um zu begreifen, dass ich wirklich da bin. Dann krabbelt er vergnügt los und spielt mit den anderen Krabblern und den coolen unbekannten Spielsachen.

Ich bin sehr froh, dass dieser Teil des Tages abgehakt ist. Und es regnet nicht mal. Und ich freu-wundere mich mal wieder über die obskuren Zu-verschenken-Stapel in unserer Strasse.

Und ich freue mich an den Baumbeeten, die unsere schrullige Nachbarin mit dem ultra-grünen Daumen angelegt hat. So schön!

Der Wichtel klappt müde zusammen. Zahnen + Erkältung + Eingewöhnung + miese Nacht - wen wundert`s. Ich würde mich ja gern dazu legen. Aber ich muss Mittagessen kochen. Der Liebste ist mit dem Zwerg bei der Schuluntersuchung und beide sind sicher hungrig, wenn sie nach hause kommen!

Ich bekomme einen Anruf vom Zwerg. Er ist schulreif!!! Er platzt fast vor Stolz. Ich beschließe zur Feier des Tages Crêpes zu backen. Klar, dass mir einer verbrennt, weil der Wichtel wach wird...

Wir Großen und der Wichtel essen Reis mit langweiligem Thai-Curry - der Versuch mit einer Fertig-Sauce zu kochen ist ganz offiziell als gescheitert anzusehen! Anschließend darf ich noch mla zwanzig Minuten schlafen. Der Liebste ist einfach der Beste! Dann exe ich ne Tasse Kaffee und wir holen die Zwergenfreundin aus der Kita ab. Zuhause gibt es für mich noch mehr Kaffee und für die Kinder einen Obstteller und den letzten Crêpe mit Zimtzucker.

Der Wichtel ist müde aber total aufgeräumt. Der mag das ja total, wenn große Kinder die Hütte rocken. Er wichtelt fröhlich vor sich hin, zermatscht Trauben, kriecht rum, hat eindeutig Spaß.

Ich auch, denn die Großen wollen mit mit Verstecken spielen. Ich verstecke mich so mies, dass ich selbst drüber lachen muss und mich dadurch verrate. Danach bauen wir eine Höhle, spielen ein Brettspiel und dann kommt die Mama der Freundin nebs kleinem Bruder und die Mütter trinken noch mehr Kaffee und schnacken ne Runde.

Der Wichtel klappt zusammen. Wir essen. Der Wichtel wird halbwach, wird umgezogen und ins Bett gebracht. Der Liebste liest dem Zwerg Asterix vor und pennt im Anschluss selbst ein. Ich blogge und fürchte mich ein wenig vor der Nacht. Und der Eingewöhnung morgen. Aber vielleicht gehe ich auch besser zum Kinderarzt. Bei "Baby reibt sich das Ohr" weiß man ja nie so recht... Zahnen, müde oder Ohrenweh... 

Das mit der Eingewöhnung geht mir ganz schön an die Nieren. Der Zwerg war im gleichen Alter so "Mama, ja schon gut, hau ab - ich will spielen"-mäßig unterwegs, dass seine Eingewöhnung in der selben Kita ein Klacks war. Der Wichtel tut sich echt schwer. Und ich weiß nicht, wie ich ihm helfen soll. Und ich bin verunsichert. Ich weiß, es ist der beste Ort überhaupt. Und ich weiß, dass es ihm nur mit mir zu hause zu langweilig ist. Das merkt man. Und ich weiß, dass ich arbeiten muss und dass das mit ihm nicht klappen wird. Ich werde mir das über Ostern durch den Kopf gehen lassen. Und dann sehen wir weiter. Ach ja - 12 von 12 - meine zu den anderen bei Caro - jetzt erst mal: Gute Nacht. Mir fallen gleich im Sitzen die Augen zu!

Alles Liebe
Anna

PS: Krass! Ich hab das noch gar nicht so recht geschnallt. Der Wichtel ist schulreif. Der wird echt im Herbst eingeschult! Wahnsinn.

Freitag, 7. April 2017

Hurra! Irma ist da!

Und wenn es auch etwas verfrüht ist, so weiß ich doch, dass diese junge Dame, die am Samstag das Licht der Welt erblickte, in die Wichtel-Kita gehen soll. Zwar erst nächstes Jahr, aber ein Foto-Buch gehört in dieser Einrichtung nun mal zur Grundausstattung! Und wo ich doch das Schnittmuster noch rumfliegen hatte und die Stempel noch nicht verräumt waren...

Ich mag die ja gern! Mit dünnem Volumenvlies gefüttert fassen die sich so schön an!
Stoffe: Blümchenstoff von Tilda, Pünktchen vom Stoffmarkt
Und wieder mit Stoffmalfarbe auf Snappap gestempelt.
Ab zum Freutag.
Ein neuer Mensch. Wahnsinn!

Alles Liebe
Anna