Montag, 14. Mai 2018

12 von 12 l im Mai 2018

Das war ja wohl mal mit weitem Abstand das fabelhafteste Wochenende überhaupt! Nicht nur das Wetter hat zu 100% mitgespielt - wir haben auch nocht ganz viele liebe Menschen getroffen. Unser Samstag war tatsächlich so schön - ich hätte knapp 30 Fotos im Angebot. Aber wie jeden Monat beschränke ich mich auf 12!

Die Sonne scheint schon als ich aufstehe. Ich hatte - so schön er war - einen recht intensiven Freitag und mach erst mal ganz langsam.

Da ich am Freitag meine heiß ersehnten Stift (Flipchart- und Whiteboard-Marker) und Papier geliefert bekommen habe, muss ich die unbedingt ausprobieren - aber aller Anfang ist schwer - da helfen auch die Profi-Stifte nicht - deshalb erspar ich Euch den Anblick...
Die Kinder spielen und rätseln - ich decke den Frühstückstisch - mit Melone und Eiern - denn ein schönes Frühstück könnte ja die Basis für gut gelaunte Eltern und Kinder darstellen. 

Dann MUSS ich Afelkuchen backen. Das Ergebnis kann man auf Instagram bewundern - gestern war ja Tag des Apfelkuchens - und dann kann ich nicht ohne Apfelkuchen - soweit klar, oder?

Die Kinder parke ich (pädagogisch wertvoll) auf dem Sofa vor dem Fernseher und mach eine Kinderserie an. Nach gestern und gefühltem non-stop-Multi-Tasking fühlt sich das richtig und sinnvoll an - bin gerade nicht so belastbar und spüre ganz deutlich, dass ich es enorm dringend brauche, nur eine Sache geichzeitig zu tun. Selbstfürsorge und so!

Als endlich alle angezogen und alles gepackt ist geht es los: im geliehenen Auto nach Potsdam. Der Wichtel schläft, der Zwerg hört Hörbuch, der Mann fährt und ich döse immer wieder weg. In Potsdam angekommen bekommen wir est mal Kaffee und Zitronenkuchen. Bei mir setzt augenblicklich Entspannung ein.

Die Kinder machen Quatsch im Garten.

Ich verstreue ein paar Samen auf dem Grünstreifen jenseits des Radwegs. Die müssen gewässert werden und die Kinder müssen in der Sonne unter dem Wasserstrahl hin- und herrennen.

Dann gehen wir auf den 20 Meter entfernten Spielplatz und buddeln.

Ich will den Wichtel auffressen (diese kleinen, speckigen Beine!!!), kann mich dann aber doch noch beherrschen und warte auf`s Grillgut.

Die Männer montieren ein TV-Gerät an der Wand. Was Männer halt so machen...

Für Groß und Klein gibt es Würstchen in allen vielen Formen und Farben - für mich - weil Paprika und Milchprodukte nun mal doof sind - Hähnchenspieße à la Supermom (höchst ärgerlicher Weise nicht im Bild - geht einfach mal bei Jette gucken!) - sehr lecker das!

Die Kinder hoppeln weiter durch die Gegend. Dann werden noch Marshmallows gegrillt. Gegen halb zehn schlafen dann alle Kleinen und die Großen quatschen und trinken ein Gläschen.


Ein schöner Tag!
Danke für`s vorbeischauen und lesen - hüpft auch mal rüber zu Caro - da gibt es noch mehr 12 von 12-Beiträge.

Bis bald,
Anna

Dienstag, 8. Mai 2018

Shirt-Alert

"Mama, wieso haben alle in meiner Klasse Shirts mit was drauf - nur ich nicht?" fragte mich der Zwerg vor ein paar Wochen. Ich hätte ihm natürlich erklären können, dass die meisten Print-Shirt nicht meiner Ästethik entsprechen und ich es generell widersinnig finde, durch das Tragen von Shirts mit Comic-Figuren-Print kostenlos Werbung für eben diese Comic-Figuren zu machen.
Mein Sohn hatte in dem Fall Glück. Der Wortschwall blieb ihm erspart. Statt dessen fragte ich: "Du hättest also gern nicht nur uni-farbene Shirts sondern auch welche mit Motiv? Was für Motive hättest du denn gern?" 

Die Antwort lautete "Star Wars!!!!"

Na! Toll!
Steh ich ja gar nicht drauf - mal abgesehen von Chewbacca find ich die auch alle optisch nicht so witzig und `nen Todesstern auf der Brust meines Erstgeborenen brauch ich jetzt auch nicht sooooo dringen.
Glücklicher Weise gibt es ja die Bildersuche im Internet!
Da stolperte ich dann über BB-8 - und den find ich nett - und er ist aus Star Wars - also findet ihn mein Sohn auch cool. Und ich freu mich über diesen Kandidaten besonders, weil es mein erster Versuch mit Freezer Paper und Stoffmalfarbe ist - und ich bin schwer begeistert. Das mach ich definitiv wieder!

Shirt 1 - Häkchen dran.

Aber der Sommer kommt 

und der eh noch unerfreulich niedrige Kurz-Arm-Shirt-Stapel beinhaltete lediglich ein gemustertes Shirt - alle anderen uni. Ups.
Gut, dass ich eine Nähmaschine habe! Und weil ich die Idee mit dem Stern und dem Reißverschluss und der Zunge so bekloppt fand, hab ich für den Wichtel gleich auch noch eins gemacht. Hellgrau steht ihm nur so mittel, aber das Shirt ist vorhanden (geerbt vom großen Bruder) und mit blau drauf sieht`s gleich besser aus.

Shirt 2 und 3 - Häkchen dran.

Im Stapel für den Wichtel lag dann noch ein weiteres graues Shirt rum - mit Lehm-Sand-Flecken auf der Brust und reichlich verzogen - aber von sowas lass ich mich ja nicht schrecken.
Octopus-Applikation drüber. Ball dazu (denn die liebt der Wichtel - siehe Geburtstags-Shirt) Fertig!

Shirt 4 - Häkchen dran.

Kinder versorgt - für`s erste.
Der Stapel Shirts geht zu Creadienstag und HOT und ich setz mich jetzt an die Nähmaschine, denn die verstaubt in der Ecke - dagegen muss ich heute dringen mal wieder was tun. Ich werd schon ganz hibbelig, weil ich so lang nicht mehr genäht habe!

Alles Liebe,
Anna

Dienstag, 24. April 2018

Unsere Hochzeit l die Karten

Turbulente Monate liegen hinter uns. Viel zum Bloggen kam ich nicht. Und so schulde ich Euch immer noch ganz schön viele Hochzeits-Sachen. Demnächst gibt es hier dann auch noch richtige Bilder von mir und meinem Mann und auch ein paar wenige Bilder von der Deko (wobei es davon erstens nicht soooo viele Fotos gibt und zweitens ich den Ball relativ flach gehalten habe - hab ja schließlich zwei Kinder, nur zwei Hände und wollte nicht total gestresst in die Feier hineinstolpern).
Heute soll es aber erst mal um die Karten gehen.
Alles was mir gefiel war bösartig teuer. Und ich wollte unser Geld lieber in mehr leckeres Essen und Trinken investieren als in teure Pappe, die dann im Altpapier landet. Dann lieber selber machen.
Vorab - diese Karten-Bastelei ist wirklich viel günstiger als etwas Ahnliches zu kaufen. Aber es kostet ganz schön Zeit. Und im Copy-Shop umme Ecke kennt mich jetzt jeder, der da arbeitet mit Namen.

Zunächst haben wir mal in allerletzter Minute unsere Save the Date-Karten verschickt. Ich habe zum Erstellen der ganzen Drucksachen in Ermangelung eines geeigneteren Programms Powerpoint benutzt. Beim Umwandeln in ein PDF wird immer ein 0,5 cm breiter Rand erstellt. Den ins Endergebnis mit einzuplanen ist die Kunst, die ich in den Monaten vor der Hochzeit erlernt habe.

Wenn man das halbwegs drauf hat, sind die Karten hier fix gemacht. Vier pro A4-Seite mit einem Herz-Stempel (in meinem Fall aus Moosgummi) drauf, schneiden, fertig. Das ging ganz gut.

Dann folgte die Einladung. Das war schon ein wenig komplizierter - vor allem im Zuschnitt - hat sich aber sehr gelohnt, wie ich finde! Besonders toll fand ich kurz vor der Hochzeit, dass ich für Info-Schilder, Aushänge und Plakate so viele verschiedene Schriften zur Verfügung hatte. Trotzdem war alles aus einem Guss, weil die Einladung als Klammer fungierte. Die Karte ist übrigens einer bestellbaren Karte nachempfunden, die ich auf Pinterest entdeckt habe.

Zu guter Letzt habe ich jetzt endlich auch die Danksagungskarten fertig bekommen. Für die habe ich mich für ein etwas lästiges Format (17x11,8) entschieden, da ich so Fotos in 15x10 verbasteln konnte. Im Zuschnitt war das echt undankbar - im Endergebnis durchaus erfreulich.

Ich mag es total, dass alles so gut zusammen passt und dank der matten Optik des rauhen Kartons so unprätentiös daher kommt. 

Für den Fall, dass es jemanden interessiert: Fonts: PenelopeAnne, Zapfino, KG Second Chances Sketch, Shellahera Script, American Typewriter.
Den ganzen Stapel schicke ich zu Creadienstag und HOT.

Bis zum nächsten Mal.

Anna


Nachtrag: Mein besonderes Dankeschön am heutiges Tag gilt Ali, ohne die es diese Ehe und unsere beiden Söhne wohl nie gegeben hätte. Danke für das beste Abschiedsgeschenk ever. Und happy Birthday, meine Liebe.

Dienstag, 17. April 2018

Das Shirt zum 2. Wichtel-Geburtstag

ziert ein Hund. Was sonst. Ich will jetzt nicht behaupten, mein Jüngster hätte einen begrenzten Wortschatz. Gar nicht. Echt nicht. Er nutzt nur einen bestimmten Teil davon so häufig, dass jemand, der nur ein kurzes Gespräch mit ihm führt, den Eindruck bekommt, sein Wortschatz bestünde ausschließlich aus folgenden Worten:
Mama, Papa (oder Of-wa), ja (ab und zu), nein (häufiger), meiner, au waia (immer wenn etwas zu Boden geht), apu (wenn etwas kaputt erscheint oder ist), Ball, tu-tu (Auto und ähnliches), piep-piep (Vogel und ähnliches) und vor allem wau-wau!
Hätte ich eine brillante Idee gehabt, wie man das in halbwegs ästhetischer Form hinbekommen kann, hätte ich, um allen Lieblingsworten gerecht zu werden, einen Hund auf`s Shirt gezaubert, der mit einem Vogel Ball spielt, wobei ein Auto von einer Klippe stürzt und kaputt geht.
Statt dessen habe ich mich in die Illustration eines Hundes verliebt...

Und dann ein wenig an den Farben gedreht. Und Muster gemixt. Und eine 2 ins Bild geschummelt.
Und am Ende zählt ja eh nur: der Wichtel mag es. Sehr!

Und das Buch gab es natürlich auch. Und es ist von Anna Weber geschrieben und von Pina Gertenbach illustriert und wer mag, kann es hier bestellen (was ich lediglich schreibe, weil ich diesen Buchladen so gern habe - und die beiden, die da Bücher verkaufen auch - und ich bekomme dafür nix.)

Das ist sie, die Geschichte zum Geburtstagsshirt. 
Ich geh jetzt mal bei den anderen gucken. Kommt doch auch mit zu Creadienstag und HOT

Alles Liebe
Anna

Freitag, 13. April 2018

12 von 12 l im April 2018

Der Wecker klingelt. Zu! Früh! Ich mache trotzdem meine Augen auf. Und sehe das hier:

Ersthaft, ich verstehe weder, wie man gern seinen Kopf auf etwas ablegen mag, das sich bewegt, noch, wie man schlafen kann, wenn der Kopf des großen Bruders auf einem liegt... aber süß isses schon. Ich könnt die fressen.

Statt dessen befülle ich Vesperdosen... heute: für den Zwerg das obligatorische Avocado-Vollkorntostbrot und ein wenig anderes Zeug (das er abgesehen von den Paprika- und Tomatenstücken komplett ignoriert) und für den Wichtel das obligatorische Salamibrot (ohne Rinde - ich Glucke!) und etwas anderes Zeug (wovon lediglich der Apfel und die Brezeln fehlen - nun ja).

Der Große wird geweckt, der Kleine wird ebenfalls wach. Großes Kuscheln, dann Frühstück. Der Große isst Joghurt, der Kleine lutscht alles an und lässt sich dann doch lieber noch mal stillen... nun ja.
Der Mann bringt den Großen, ich den Kleinen. Zuhause angekommen stelle ich fest, dass es doch ziemlich unordentlich ist. Zumindest so viel zu unordentlich, dass es mir unmöglich ist, mich an den Rechner zu setzen und etwas Sinnvolles jenseits von Hausarbeit zu tun. Also räume ich auf. Eine! Stunde! Lang!

Der Osterstrauch steht auch noch - also beide - der in der Küche und der andere im Wohnzimmer. Aber das bleibt wohl noch so - keine Zeit, keine Zeit... aber Hunger!

Ich versuche mich an Toastbrot-Eier-Muffins - aber da muss ich mich glaub ich noch mal schlau lesen - das war eher öde bis total öde...

Ich bin so durch nach der Räumaktion (quäle mich seit Montag mit ner dicken Erköltung rum und bin zu nicht viel zu gebrauchen). Das mit der Arbeit am Computer übersteigt meine Kräfte. Also mach ich etwas weniger wichtiges und nähe einen Geldbeutel für den Zwerg. Denn der nimmt demnächst in der Schule das Thema Geld durch und das ist der Moment, ab dem er Taschengeld bekommen wird. Und wer Geld hat, will es manchmal auch ausgeben - und dafür wird dann ein Behältnis gebraucht. Ich Notwendigkeit meines Tuns habe ich hiermit ausreichend untermauert, oder?

Die Tasche ist fertig. Eine Sekunde Freude - dann bemerke ich diese Naht... Stimmung am Nullpunkt!

Ich gehe in die Küche, will mir Kaffee machen - hilft für-gegen Alles! Zumindest die Stoffreste auf meinem Muffin-Toast-Teller sehen fröhlich aus...

Auf dem Küchentisch liegt ein kleiner Briefumschlag, den mir der Mann aus dem Briefkasten mitgebracht hat. Stimmung steigt!

Zwei D-Ringe + das bereits vorbereitete Stoffband = ein neuer Gürtel.

Die Stimmung stimmt wieder. Aber dafür hab ich schon wieder Hunger... Erkältung schreit nach Baby-Essen. Also kippe ich Apfel-Aprikosen-Mus in eine Schale und löffele vor mich hin.

Dann ist es Zeit den Jüngsten aus der Kita abzuholen. Der ist ein kleiner Stolpervogel. Ich schnappe mir das Kind nebs Schuhe und gehe in das Schuhgeschäft unseres Vertrauens um herauszufinden, was an den Schuhen, die er trägt, falsch ist.
Ergebnis: Obwohl ich richtig gemessen habe (die Schuhverkäuferin kam zum identischen Ergebnis), sind die Schuhe wohl etwas zu groß. Nicht schlimm. Ich hab das idientische Paar auch eine Nummer kleiner (beide aus dem Geschaft - beide noch vom Zwerg - beide kaum bis gar nicht abgelaufen). Dann eben die. Und in einem Monat oder so wird dann gewechselt. Toller Service! Nette und kompetente Beratung... nicht selbstverständlich!
Auf dem Heimweg müssen dann noch ein paar Steinchen geschubst werden und sich schwanke zwischen Sorge (was er da alles anfasst) und Verliebtheit (weil er alles um sich herum vergisst).

Zu hause spiele ich mit dem Großen Karten während der Kleine einen eigenen Stapel Karten im Zimmer verteilt und der Mann Fischstäbchen macht.
Dann alle ab unter die Dusche und ins Bett. Ich schlafe ein. Und das ist auch der Grund, weshalb des die 12 von 12 erst heute zu sehen gibt.
Kurz vor dem Abendessen habe ich dann noch einen Gedanken, der, hätte ich ihn früher gehabt, die gesamte Woche bedeutend erleichtert hätte. Mir fällt ein, dass Pollen-Hoch-Saison ist und ich Allergie-Tabletten besitze. Manchmal muss ich mich wirklich über mich wundern!

Danke an Caro für`s Sammeln und Euch für`s Vorbei-Schauen.
Alles Liebe,

Anna

Dienstag, 27. März 2018

DIY l Tütenhasen

Mich haben die Tüten erwischt! Und ich werd sie nicht mehr los. Irgendwie wird dieses Ostern tütig. Aber nun ja. Letzte Woche Hühner. Diese Woche Hasen.
Und die sind sogar noch einfacher in der Herstellung!

Man nehme eine Papiertüte. Einzige Auflage: sie muss sich nach dem Öffnen aufrecht hinstellen lassen können - also kein Flachbeutel (ja, das heißt wirklich so) sondern ein Kreuz- oder besser noch Blockbodenbeutel (ja, das heißt auch wirklich so und manchmal ganz manchmal finde ich die deutsche Sprache ganz besonders hübsch. Jetzt zum Beispiel.).
Je nach Größe schneidet man da dann erst mal oben Ohren rein.


Anschließend die Ohren an der Seite und hinten abschneiden. 

↑ = vorher / ↓ = nachher.

Dann ein mehr oder minder fröhliches Gesicht aufmalen.
Gern auch noch rosa Bäckchen oder Hipsterbrillen. Dafür hab ich mir die Wachsmalstifte meines Jüngsten geliehen.
Jetzt auffalten und nach Lust und Laune befüllen.

Ich hab meinen geliebten Butterbrottüten auch einen Versuch gegeben, aber für diesen Zweck finde ich das Material etwas dünn.
Wer es gern ne Nummer größer hätte - zum Beispiel als Blumentopf - bei Alnatura gibt es Papiertüten in einer echt guten Größe, um das lose Obst und Gemüse zu verpacken. Das ist dann sogar noch Upcycling.

Genug der Tüten. Genug von mir.
Nächste Woche gibt es dann mal wieder was Genähtes - ganz ohne Tüte: ein Geburtstags-Shirt.
Jetzt verschicke ich erst mal die Hasentüten zu HOT und Creadienstag und dann muss ich meine Kids endlich mal Richtung Kita und Hort bringen. 

Alles Liebe
Anna

Dienstag, 20. März 2018

DIY l Brottütenhuhn

Ein Feiertag im Hause tepetua! Seit - ich fürchte  - bereits 6 Monaten gibt es hier 12 von 12 und sonst nichts. Das Leben eben... Aber heute melde ich mich zurück. Ich hab ein wenig gebastelt und dabei fotografiert:
Es ostert. Bei mir besonders früh. Denn Ostern und der Geburtstag vom Wichtel sind nah beieinander. Damit nicht irgendwelche Widrigkeiten dafür sorgen, dass meine Ostervorfreude getrübt wird, habe ich mit den Vorbereitungen zeitig begonnen und die "Nester" für die liebsten Nachbarn schon mal vorbereitet.

Dabei ist eine kleine Fotoanleitung für Euch entstanden. Viele Bilder, wenig Worte, weil easy-peasy.
Seht selbst:

Man nehme:
1 Papiertüte, Karton in grün, gelb und rot, 1 Wackelauge, Ostergras, 1 Schere, 1 Permanentmarker, Klebeband und Schokoeier oder so...

Von der Papiertüte den zackigen Rand abschneiden - Tüte bemalen - den grünen Karton zuschneiden: knapp schmaler als die Tüte breit ist x ca. 5,5 cm


Als nächstes die Papiertüte an der Unterkante vorfalten: ca. 3 cm in beide Richtungen - dann kann der Karton in der Tüte verschwinden - und das Ostergras in die Tüte rein.

Jetzt noch die Süßigkeiten dazu - die obere Kante etwa 1 cm umknicken und festkleben - aus dem gelben Karton ein Quadrat auschneiden und diagonal halbieren, anschließend Ecke auf Ecke falten und ein gerolltes Stück Klebeband auf die lange Seite kleben - Schnabel aufkleben - von der Rückseite den Kamm (aus dem rotem Karton) ankleben - und zuletzt das Wackelauge anbringen.

FERTIG!

Ich finde die Hühnerparade kann sich sehen lassen und ich freu mich jetzt schon, sie im Treppenhaus zu verteilen. Erstmal flattern die Hühner aber rüber zum Creadienstag und zu HOT und feiern sich da mit den vielen anderen Oster-DIY schon mal warm.

Als nächstes steht bei mir Eier bemalen an. Dieses Jahr ist der Wichtel zum ersten mal mit am Tisch. Mal sehen, wie viele Eier er zertrümmert :-)
Und wie steht`s mit Euch? Schon in Osterstimmung?

Alles Liebe,
Anna

Mittwoch, 14. März 2018

11 von 12 l im März 2018

Der 12. März 2018 fällt auf einen Montag. Woran andere merken, dass Montag ist?: an "Sei immer du selbst, außer du bist Montag, dann sei Freitag."-Posts in ihrem FB- oder Insta- oder wasweissdennich-Feed. 
Woran ich das merke: mindestens einer von zwei Söhnen ist krank und wird zu hause von mir betreut. So auch heute.
Der Wichtel hat nachts 39° Grad Fieber bekommen und so in etwa war dann auch die Nacht. Der Wecker lässt sich davon nicht beeindrucken und klingelt trotzdem um 6:24 Uhr (ich steh nicht gern zu geraden Uhrzeiten auf). Ich schleppe mich ins Bad, nehme, wie jeden Morgen meine Schilddrüsen-Tablette und wanke dann weiter zur Kaffeemaschine (aka beste Freundin an solchen Tagen). Dann mache ich dem Großen Frühstück (Naturjoghurt mit pürierten TK-Erdbeeren, Agavendicksaft und Vanille - der hat es ziemlich gut, der Kerl!) und eine Vesperdose.

Kaum ist der Große mit dem Papa aus dem Haus, meldet sich der Kleine - er ist sehr sehr unglücklich. Erst mal Stillen mit einem Ausblick, den ich im Laufe des Tages noch häufiger genießen werde.

Ich schleppe das elende Würmchen, dass wimmert, weil Papa ("Of-wa" = François) nicht da ist, in die Küche - auf der Suche nach Rutschsocken ("Au-schu"). Er hustet. Er hustet doll. Er spuckt. Ich ziehe ihn um, mich um, wische den Boden.
Dann kommt der heiss ersehnte Papa und kuschelt den Fieberwurm. Ich dusche und so weiter... Das "und so weiter" hat dann wohl doch zu lang gedauert und ich übernehme einen ziemlich knatschigen Wichtel. Stillen! Was sonst!



Dann meldet sich mein Magen. Die Tablette und der Kaffee wollen bitte sofort Gesellschaft. Kann ich verstehen. Der Wichtel nicht. und sein Papa wurde beim Müll-runter-und-Trage-hoch-bringen im Hof abgehalten. Dann muss jetzt eben Einhand-Essen her.

Bei dem ganzen Gestille nachts und morgens reicht das aber nicht. Kaum ist Papa da, muss mehr Essen in mich rein. Schade, dass der Wichtel nur auf mir sitzen will.

Der Kleine ist hin. Ich versuch es mit Bett... geht aber nicht. Nicht mal Schokolade ist ne Alternative zum Stillen. Das ist mal ne Ansage! Ich hätte schwören können, dass das Hust-Spucken war - jetzt bin ich verunsichert.

Wir versuchen es mit einem Buch. Zu anstrengend. Ok, dann eine Folge Masch und der "Bee" (Bär).

Dann endlich mal wieder Stillen - diesmal mit Schlafen.

Und ich bin prompt mit eingepennt. nun ja - ich erwähnte die Nacht...

Der Wichtel erwacht und will - ja, genau - Stillen. Diesmal aber zusätzlich mit seiner Schnuffel-Ente /"Baby") kuscheln. Hachtz! Er ist so so niedlich!

Gegen drei - beim Stillen - bemerke ich, dass ich fast verhungere. Dauerstillen und so. Der Mann kocht dankenswerter Weise Nudeln - alles recht kompliziert für mich heute, denn der Wichtel will getragen werden, non stopp und auf dem Arm, keinenfalls in der Trage.

Im Anschluss kommt mein Bruder vorbei, der Große aus der Schule zurück, die Nachbarskinder zum Spielen, die Wäsche wird aufgehängt. Nur kann ich keine Fotos machen - keine Hand frei. Muss Stillen und Tragen und Kuscheln. Und irgendwann schläft er dann der kleine Fieberwurm. Nachts geht dann das Fieber auf 39,9° Grad rauf und morgens wacht ein verschwitztes kleines Wesen neben mir auf, dass wieder meinem Wichtelkind ähnelt.
Da ist der 12. aber schon vorbei und um den soll`s hier ja gehen.

Dank an Caro für`s Sammeln und Euch für`s Vorbei-Schauen.

Alles Liebe,
Anna